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Anno Online im Test

27. August 2017 - Games, Spieletests

Wir haben Anno Online getestet und angeschaut, wie viel Spaß es als Browsergame wirklich macht.

Mittelalterliche Städte aufbauen, sich um die Bedürfnisse der Einwohner kümmern und mit vielen Schiffen in See stechen. Darum dreht sich wiedermal Alles in Anno Online. Man startet mit einer kleinen Insel, die man nach und nach für verschiedene Ressourcen erweitern kann. Ein netter Guide mit vielen Aufgaben führt einen durch das Spiel. Anfangs natürlich sehr viele, später immer weniger Aufträge, die es zu erledigen gilt.

Das Prinzip ist sehr simpel: Man baut einen Marktplatz und kann dort dann Bauernhäuser ansiedeln, die natürlich mit verschiedenen Ressourcen wie Getränken, Nahrung und Kleidern gepflegt werden wollen. Nach und nach kann man diese Häuser und deren Bewohner natürlich auch aufsteigen lassen. Zunächst zu Handwerkern, dann zu Kaufleuten bis hin zum Adel. Doch höhere Ränge bedeuten auch höhere Ansprüche. Für Kaufleute benötigt ihr zum Beispiel Kleider, die ihr nur aus Hanf herstellen könnt. Anbaugebiete für diese Pflanze findet ihr nur auf anderen Inseln, wofür ihr schonmal Transportrouten errichten müsst, damit ihr die Kleider auf eure Hauptinsel importieren könnt.

Anfangs Stunden, dann nur noch täglich

Nach dem Spielstart läuft in Anno Online erstmal alles flüssig ab. Man baut, lernt das Spiel kennen und nebenbei werden einem die Grundlagen des Spiels beigebracht. Das Ganze geht ungefähr fünf Stunden so, bis einem die Rohstoffe allmählich ausgehen. Hier meine ich zum Beispiel die Steine. Da ihr am Anfang nur einen Abbauplatz für Diese bekommt, dauert es eine Ewigkeit bis halbwegs ordentliche Menge vorhanden sind. An dieser Stelle hilft es nur noch das Spiel zu beenden und sich die Zeit auf eine andere Art zu vertreiben. Anno Online an sich, wird, da es ja Online ist, immer automatisch gespeichert und läuft auch noch weiter wenn ihr gerade mal nicht am Spielen seid. So könnt ihr zum Beispiel abends schlafen gehen und am nächsten Morgen mit einem neuen Steinvorrat weiterbauen.

Lagerhäuser und weitere Kapazität bringende Einrichtungen können nach und nach erweitert werden, sodass eure maximale Kapazität an Rohstoffen und Geld steigt.

Hübsch wie eh und je

Auch im Browser sieht Anno gut aus. Hübsche Animationen und viele Details harmonieren wundervoll mit einem mittelalterlichem Sound. Leider zehrt es doch gerade wegen des Browser an der Grafikkarte des Computers. Auf unseren Testgeräten (einmal mit Nvidia GTX760 und einmal mit Nvidia GT750M) läuft es in jedem Fall flüssig, stellt aber trotzdem Ansprüche. Nicht selten ließt man im Chat, welche Grafikkarten Anno Online bezwingt.

Rubine für echtes Geld

Auch in diesem Browserspiel kann man sein Geld loswerden. In Anno Online gibt es neben Goldmünzen auch die Währung Rubine. Mit Diesen kann man Vorgänge wie zum Beispiel den Bau eines Schiffs beschleunigen, oder viele Gegenstände im Shop kaufen. Lohnen tun sich Diese unseres Erachtens nach nicht, da sie teuer sind und auch im Spiel erspielt werden können.

Das finden wir gut:

Fazit

Wer die alten Teile von Anno gerne gespielt hat wird Anno Online definitiv mögen. Nach den guten alten Manieren darf man sich hier eine Stadt aufbauen, seine Schiffe losschicken und sogar mit anderen Spielern kommunizieren und handeln. Viel Spielspass, der täglich aber nur in kleinen Dosen einzunehmen ist.

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