Menu

Assassin’s Creed 4: Black Flag im Test

27. August 2017 - Games, Spieletests

Setzt die Segel, lichtet die Anker und lasst uns auf große Kaperfahrt gehen! Alles ist möglich in Assassin’s Creed 4: Black Flag und das nicht zu knapp!

Zu Land und zu Wasser

Das Assassin’s Creed schon immer eine große Spielwelt hatte müsste uns eigentlich klar sein, doch die Ausmaße des neuen Teils übertrumpfen alles. Große Inseln und riesige Gewässer zeichnen sich durch die Spielwelt von Assassin’s Creed 4: Black Flag. Die unglaublich große Spielwelt und besonders die damit verbundene Handlungsfreiheit sind das Augenmerk im neuen Assassin’s Creed Teil.

Als Edward Kenway, der tapfere Freibeuter, kämpfen wir uns durch unsere Gegner. Doch als plötzlich unser Schiff in die Luft fliegt und unser Kapitän von einem Assassinen erstochen werden, merken wir langsam das nicht alles so läuft wie wir es gerne hätten. Wie hätte es auch anders kommen sollen, fliegt das Schiff in die Luft und nimmt uns geradewegs mit und wir werden, zusammen mit dem Assassinen, wie Treibgut an Land gespült. Hier beginnt unsere Reise durch den Animus, durchzogen von Erinnerungen an die Vergangenheit, die Erklärt warum Edward sich auf den Weg gemacht hat und das Leben als Freibeuter anfing.

Bei unseren Freunden, außerhalb des Animus, bei „Abstergo entertainment“ hat sich vieles verändert. Die Mitarbeiter setzten nun auf hochwertige Elektronik wie ein eigenes Tablet, mit dem wir viel Unfug anstellen können. Außerdem hat jeder Mitarbeiter einen eigenen Arbeitsplatz mit Animus und Sammel Regal. In diesem Regal werden alle Figuren der Spielcharakter gesammelt, so kommt es das dort schon Edward Kenway steht, der unser Projekt ist. Es liegt an uns, wie lange wir im Animus bleiben möchten, doch ab und zu kommt eine nette Französin und holt uns dort raus.

Die Mayas haben’s gewusst!

Genauso umfangreich wie die Spielwelt sind auch die Neben Aktivitäten und Neben Missionen. Truhen Sammeln, Wild jagen, Schatzkarten bergen und die Schätze ausheben. Diese und viele weitere Möglichkeiten wie zum Beispiel das Sammeln gewisser „Maya-Steine“ verändern den Spielverlauf. Während Wild jagen und Truhen sammeln viele Reale (Währung) einbringt, kann sogar durch die Maya-Steine etwas freigeschaltet werden…

Und wenn das schon alles wäre! Wenn man an Land fertig ist darf man gerade auf dem Wasser weitermachen: Schiffe kapern, Schiffsbrüchige retten oder Treibgut aufsammeln. Gelegentlich kommt man dabei in Stürme und muss riesigen Wellen und Tornados ausweichen, da diese sonst das Schiff schwer beschädigen.

Kaperfahrten machen wohl am meisten Spaß. Mit unserem Fernrohr können wir schauen welche Stufe und welcher Art die gegnerischen Schiffe sind. Außerdem sehen wir, wie diese gerade Beladen sind und können so die Schiffe kapern, die auch die Rohstoffe haben die wir brauchen.

Wenn man sich gerade nicht an den Neben Aktivitäten aufhält, sondern der Hauptmission folgt, schaltet man teils neue Features frei, lernt neue Leute kennen und bekommt den einen oder anderen Tipp.

Haaarrghhhthhhhfhffhhh!

Jeder kennt dieses Gefühl, wenn man am liebsten ein süßes Hundewelpen oder ein Katzen Baby kaputt knuddeln würde, da der Anblick dieser so niedlich ist. Genauso könnte man die Grafik von Assassin’s Creed 4: Black Flag beschreiben. Zwar nicht niedlich, aber sehr sehr eindrucksvoll bietet das Spiel eine Spielwelt, die sich nicht verstecken brauch. Man findet teilweise gar keine richtigen Worte für Bilder, die aus dem Urlaub sein könnten.

Stellt man jedoch die Grafik runter, verändert diese sich nur relativ wenig und sorgt für fast keine Performance Unterschiede. Das einzigste was die Performance erhöht, ist ein Herunterschrauben der Auflösung (von z.B. 1080p auf 720p). So stimmen auch die genannten Systemanforderungen meiner Meinung nach nicht wirklich. Eine „Nvidia GeForce GTX 470 oder AMD Radeon HD 5850 (1024MB VRAM with Shader Model 5.0)“ wird als empfohlen angegeben. Jedoch konnten wir auf einem unserer Rechner mit einer Nvidia GeForce GTX 560 mit 3072mb Grafikkarten Speicher Assassin’s Creed 4 nur teilweise flüssig spielen. Auf höchster Grafik ruckelte es nur so vor sich hin (1080p Auflösung) und bei niedrigeren Details konnte man es dann ohne Probleme spiele. Jedoch gibt es auch hier wieder einen Hacken: Bei Kaperfahrten gehen die FPS sehr stark in die Knie. Selbst auf niedrigsten Einstellungen bei einer Auflösung von 1080p wurden Kämpfe auf dem Schiff nicht mehr ertragbar. Zu viele Effekte wie Explosionen machen dem PC hier das Leben schwer. Entweder man erledigt die gegnerische Crew auf Distanz mit Kanonen oder man stellt die Auflösung auf 720p runter und kann dafür mit Textur einstrichen ohne Ruckler spielen.

Die Atmosphäre hingegen ist dafür aber einwandfrei. Segeln unter klaren blauem Himmel, an von Palmen bewachsenen Inseln entlang auf rauer leicht windiger See. Sogar hier gehen die Entwickler noch mehr ins Detail: Die Crew fängt an zu singen! Auf der Taste „3“ kann man sie dazu auffordern anzufangen und auch zwischen den Liedern wechseln. Auf der Taste „4“ bricht schweigen aus.

Die Seemannslieder (Shantys)  kann man in den Städten und Inseln in Form von Notenblättern fangen. Viele Lieder kommen einem sogar bekannt vor! Wer hier nicht mitsingt ist echt eine Spaß Bremse. Der Seemanns Gesang ist das Tüpfelchen auf dem i von Assassin’s Creed.

Das Gefällt uns:

Fazit

Jetzt mal Klartext: Assassin’s Creed 4 kostet für den PC nicht mal 60€ und liegt daher unter dem Preis von Spielen wie Call of Duty: Ghosts und Battlefield 4. Drin ist aber auf jeden Fall mehr, auch wenn der Multiplayer sich kaum zum Vorgänger Assassin’s Creed 3 geändert hat. Man hat eine große Spielwiese mit unglaublich viel Freiheit und massenweise Nebenmissionen. Da diese keinesfalls fade oder „lahm“ rüberkommen kann man sich locker mehrere Wochen auf Assassin’s Creed 4 freuen. Und wenn dann erstmal die Hauptmission durch hat bleibt noch genug Puste um die ganze Welt mit dem Schiff zu erobern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.