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Assassin’s Creed: Pirates im Test

27. August 2017 - Games, Spieletests

Mit Assassin’s Creed: Pirates bringt Ubisoft einen Assassin’s Creed 4: Black Flag Ableger auf den Markt. Schneidet Dieser auch so gut ab wie der große Bruder?

Wer von Assassin’s Creed 4: Black Flag noch nichts gehört hat, der sollte unbedingt mal zum Ohrenarzt gehen, denn das Spiel ist ein voller Erfolg. Auf vielen verschiedenen Spiele Plattformen staubt es gute Bewertungen ab. Doch wie ist Assassin’s Creed: Pirates, eine iOS und Android Version des großen Bruders?

Wenn man zunächst einmal von dem Spiel hört stellt man sich eine Frage: Wie wurde das Spiel umgesetzt? Hat man alle Elemente von Black Flag übernommen und einfach eine Mobile Edition daraus gemacht oder wurde das Spiel wirklich viel bearbeitet? Sollte man sich für ersteres Entscheiden hat man ganz klar verloren, denn wie bei Assassin’s Creed üblich braucht man viele Tasten um den Charakter zu steuern. Auf einem Touch Displays eines Smartphones würde das zur kompletten Verkrampfung der Hand führen. Doch hier geht der Punkt an Ubisoft: Man streiche nahezu alles aus dem Spiel und übernimmt nur die Seeschlachten in die App und baut diese aus.

Die Umsetzung

In der Theorie klingt das ganze ja schon Mal nicht schlecht, aber wie sieht das in der Praxis aus? Leider nicht ganz so überzeugend. In Pirates wurde der Fokus ganz klar auf die Schiffe gelegt, so kann man bessere Schiffe erwerben und taktische Seeschlachten schlagen. Jedoch sind Diese nicht besonders fordernd und werden schon nach kurzer Zeit langweilig. Das interessanteste kommt aber noch: Während die Grafik für Smartphones recht gut ist, kommen wir mit unserem IPhone 4G nicht ohne Ruckler durchs Spiel und verlieren dadurch noch viel schneller den Spaß am Spiel. Ummantelt wird das ganze von einer kleinen netten Geschichte, in der sogar Charaktere aus Black Flag vorkommen. Als wäre das alles nicht genug, wird der Spieler auch noch bei der großen Handlungsfreiheit enttäuscht. In AC4 segelt man durch die ganze Spielwelt, während man in Pirates größere Strecken nur über eine Karte hinter sich lassen kann. Dazu kosten diese Reisen auch noch Proviant, den man durch Kaperfahrten oder Missions Güter wieder gut machen muss.

Fazit

Die Idee ist nicht schlecht – jedoch die Umsetzung mehr als grauenhaft. Für 4,49€ (bei ITunes) kann man wesentlich mehr erwarten. Hier hätte ich mir lieber gewünscht, dass es die App vielleicht als kleinen Boni zur Skull Edition oder zu einer der größeren Collectors Edition von Black Flack gegeben hätte, aber auf keinen Fall zu so einem teuren Preis. Die Grafik kann sich durchaus sehen lassen und auch das Spiel an sich sind keinesfalls verkehrt, jedoch wird der Käufer auf ganzer Linie enttäuscht. Vielleicht bringen Updates irgendwann mal mehr, aber mehr Punkte können wir nicht dafür geben.

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