Menu

Call of Duty: Ghosts Kampagne im Test

27. August 2017 - Games, Spieletests

Call of Duty Ghosts – Endlich der Meilenstein! Warum wir das neue Spiel aus dem Hause Infinity Ward und Activision so feiern erfahrt ihr in diesem Test!

Nun ist es soweit: Kurz nach Battlefield 4 tritt auch Call of Duty: Ghosts an den Start und überrascht mit vielen Dingen.

Gut durchdacht und durchgesetzt

Die Ghosts, ein Elite Trupp wie es sonst keinen gibt, durch ihre Tarnung fast unsichtbar für ihre Gegner, durch ihre Fähigkeiten eine tödliche Waffe. Besonders an der Story sieht man, wie viel Mühe sich Infinity Ward gegeben hat: Zwar sind ein paar Zwischensequenzen recht unlogisch, aber der Rest der Geschichte ein Traum. Alles hängt sinnvoll zusammen und ist nachvollziehbar, mit Action gespickt und niemals langweilig.

Es spielt im alt bekannten Amerika, wo auch sonst, denn hier stammen auch wieder die Helden der Story her. „Erik“ der Anführer der Ghosts und seine beiden Söhne stehen während dem Spielverlauf im Mittelpunkt. Der Feind ist dieses mal nicht Deutschland und auch nicht Russland, keine Nazis und keine Russen, dafür bekriegen wir nun quasi das eigene Land. Wir stellen uns gegen einen Feind, der sich „Die Förderation“ nennt und aus Lateinamerika kommt, doch was wäre ein Gegner ohne Erz Feind? Den gibt es natürlich auch: Er nennt sich Rorke, und war selbst mal ein Ghost.

Insgesamt sind die Missionen sehr abwechslungsreich. Mal geht man tauchen, dann ab ins Schlachtfeld und rein in den Panzer oder einfach mal mit dem Helikopter aufräumen. Dies ist nur eine kleine Anzahl an verschiedenen Tätigkeiten mit denen man in der Hauptstory konfrontiert wird. Die Spielzeit der Kampagne beträgt ungefähr fünf Stunden, je nachdem wie gut man ist und wie oft man ins Gras beißt.

 Der beste Freund des Menschen

Er ist der beste Freund des Menschen, hört auf seine Befehle und kann auch schon einmal zur blutrünstigen Bestie werden. Ganz klar von wem hier die Rede ist: einem Hund. In Call of Duty: Ghosts steht dieser besonders im Vordergrund: Riley, ein Schäferhund aus der Familie des Protagonisten. Mit ihm erleben wir viel und können ihn sogar in ein paar Missionen via Fernsteuerung einsetzten um Feinde auszukundschaften und Häuser zu säubern. Natürlich ist der Hund auch verwundbar. So kommt es, dass wir ihn in einer Mission tragen müssen, da er angeschossen wurde. Dazu nehmen wir ihn auf und legen ihn ab und an ab, damit wir unseren Verbündeten helfen können einen Weg bis zum Helikopter vorzuschlagen, damit wir Riley in Sicherheit bringen können.

Wie haben die das denn hinbekommen?

Nach etlich vielen Editionen von Call of Duty, die immer wieder mit der selben Grafik Engine released wurden, bringt nun Ghosts endlich die Abhilfe. Auf höchsten Einstellungen sehen die Texturen gestochen scharf aus und haben ein ganz neues „Etwas“. Während die Hauptaugenmerkmale gestochen scharf wirken, erkennt man beim genauen Hinsehen in den Ecken und Rändern der Map matschige Texturen, die aber im normalen Spielen gar nicht auffallen.

Außerdem gilt: Je niedriger die Grafik, desto mehr Bananen kommen ins Team. Auf den nächst höheren Grafikeinstellungen wirken die Texturen zwar noch vollkommen in Ordnung, sind aber nicht mal annähernd so schön wie auf den höchsten Einstellungen. Danach wird es einfach nur noch matschig und teils unerkennbar. Aber immerhin, die Grafik kann sich sehen lassen.

Dazu fehlt ja eigentlich nur noch eins, der perfekte Sound. Doch im Vergleich mit ebenfalls aktuellen Spielen wie Battlefield 4 klingt der Sound lasch und keinesfalls kommt er echt rüber. Klar hört sich so eine Waffe an, aber es ist schon ein enormer Unterschied ob man nun Battlefield oder Call of Duty auf den Ohren hat. Hier lohnt sich kein 7.1 Headset, was bei Battlefield 4 nur empfohlen werden kann. Trotzdem sind die Sounds natürlich gut wie eh und je und keinesfalls unecht oder kratzig, aber diese können einfach nicht mithalten.

Gefällt uns:

Gefällt uns nicht:

Fazit

Zwar einen kleinen, aber feinen Schritt macht Infinity Ward mit Call of Duty: Ghosts nach vorne. Die Story gefällt durchweg sehr und ist dauerhaft unterhaltsam. Es wird einfach nie langweilig, da alles gut von einer Geschichte und viel Action umhüllt wurde. Die Story ist ein saftiges Stück gegenüber dem Konkurrenten Battlefield 4 voraus und kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Eine top Leistung die hier abgeliefert wurde, hoffen wir das es nächstest Mal genauso wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.