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Goat Simulator im Test

27. August 2017 - Games, Spieletests

Wie verrückt der Goat Simulator wirklich ist klären wir in unserem Test!

Auf den ersten – und vielleicht auch zweiten Blick – sieht der Goat Simulator so aus, als wäre das Spiel komplett sinnlos und unendlich witzig. Aber es steckt tatsächlich viel mehr drin, als man zunächst einmal annehmen könnte.

Als eigentlich unbesiegbare Ziege dürfen wir in einem kleinen Dorf frei herumlaufen und alles mit unseren Hörnern zerstören was uns im Weg steht. Auf diese Art und Weise bekommen wir Punkte und können somit einen Highscore aufstellen. Neben einem Haufen von geheimen Verstecken gibt es auch noch unzählige Steam Achievements freizuschalten. Durch das finden von geheimen Gegenständen oder Orten schaltet der Spieler neue Ziegen frei, die man im Hauptmenü über den Menüpunkt „Custom Game“ auswählen kann. Als wäre das schon Alles, gibt es neben den neuen Ziegen auch noch bestimmte Gegenstände, mit denen man die Ziegen ausrüsten kann. So kann man zum Beispiel eine Ziege mit einem Jetpack spielen.

Besonders nett sind im Goat Simulator die Anspielungen auf echte Dinge beziehungsweise Spiele. Habt ihr schon das „Goathenge“ umgestoßen?

Ein Phänomen in diesem Spiel ist ganz klar die Grafik. In Gesprächen mit Kollegen und Freunden fielen oft Sätze wie „… besser als in Call of Duty“. Dem kann ich nur zustimmen. Es scheint ein riesiger Scherz zu sein, dass gerade dieses Spiel mit MSAA kommt. Aber von Scherzen brauchen wir erst gar nicht anfangen, da von Haus aus mit Absicht viele Bugs im Spiel gelassen wurden, damit es – mit Erfolg – noch witziger wird. So baumelt zum Beispiel der Kopf nach unten, wenn wir eine Leiter oder gar den großen Kran hochgehen.

Tierschützer können sich jederzeit in Sicherheit wiegen, da es der Ziege bei all ihren Aktionen blendend geht. Klar klatscht diese Mal gegen eine Hauswand oder wird in 1000m Höhe in die Luft geschleudert, doch nicht einmal ein Kratzer trägt sie dann davon.

Fazit

Viel gibt es über dieses Spiel wohl nicht zu erzählen, doch witzig ist es alle mal. Für gerade mal zehn Dollar kann jeder in Besitz seiner eigenen virtuellen Ziege kommen und so die Stadt ein bisschen unsicherer machen. Auf Langzeit ist das Spiel meiner Meinung nach eher nicht geeignet, da es zu wenig Neues gibt und man diesen Simulator in wenigen Stunden durchspielen kann.

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