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Guacamelee! im Test

27. August 2017 - Games, Spieletests

Die Prinzessin wurde vom schrecklichen Calaca entführt und du bist der Held der sie wieder retten darf!

Man kennt es ja bereits aus vielen anderen Spielen: Die Prinzessin wird von einem Bösewicht entführt und festgehalten. In dieser Inszenierung spielen wir meisten des Helden, der die Prinzessin wieder retten darf, doch hier ist vieles nicht so wie es scheint.

Unser Protagonist, Juan der Bauernjunge, ist verliebt in die Tochter des Presidenten. Als der böse Calaca die Stadt angreift und die Tochter des Presidenten mitnehmen will, stellt sich Juan in den Weg um dies zu verhindern. Leider missglückt dies und Juan stirbt. Doch in der Welt der Toten gibt ein mysteriöser Luchador ihm eine Maske, die Ihn am Leben erhalten wird. Nun liegt es an Ihm Calaca eins auszuwischen und seine Geliebte zurückzuholen.

Das Spielprinzip

Und so begibt Juan sich auf die Reise. Während des Spielverlaufs kämpft man sich durch viele verschiedene Rätsel, verschiedene Gebiete und etliche Gegner. Auf dem Weg durch die mexikanische Spielwelt trifft man oft auf reines „Kampfgebiet“ indem man sich so lange befindet, bis man alle Gegner platt gemacht und man selbst natürlich überlebt hat. Am Ende eines solchen Levels wartet dann – natürlich – eine Piñata.

Die Rätsel sind meistens recht gut zu durchschauen aber doch recht schwer zu lösen. Zwischen Denk Aufgaben und schwierigen Jump ‚N Run Passagen, gibt es ein paar Zwischenszenen, die viel über die Geschichte, die in dem Spiel steckt, erzählen. Auf diese Art und Weise kann man sich letztendlich noch besser in das Spiel hineinfinden und sich in die Lage von Juan versetzen.

Guacamelee! ist zunächst für Konsolen entwickelt worden, was die anfangs etwas komplexe Steuerung ein wenig rechtfertigen könnte. Diese besteht aus ungefähr zwölf Tasten der Tastatur und den verschiedensten Tastenkombinationen. Anfangs kommt man daher ein wenig ins Schwitzen, findet sich aber im weiteren Spielverlauf immer besser zurecht und kann sich immer besser verteidigen.

Über Altare kann man sich neue Kostüme oder Fähigkeiten mit den in Kämpfen erworbenen Münzen kaufen. Am besten kauft man sich hier Gesundheitupgrades, da diese wirklich wichtig sind.

Als wären die schwierigen Aufgaben nicht schon genug, treffen wir im Laufe des Spiels auf immer mehr gestörte Charaktere, die alle „einen an der Waffel haben“. So lernen wir zum Beispiel einen Menschen kennen, der sich in eine Ziege verwandeln kann. Als wäre das nicht genug möchte er natürlich auch noch unsere Mutter kennen lernen und fragt sogar ob sie noch single ist. Doch ganz so unnütz wie er jetzt klingt ist er eigentlich nicht. Im Gesamten Spiel sind verschiedene Statuen verteilt, die es zu finden und zu zerstören gilt. Durch das Zerstören einer Statue bekommen wir einen Einlauf, warum wir alle seine guten Statuen zerstören würden, aber auch neue Fähigkeiten, auf die Juan im Kampf gegen das Böse nicht verzichten kann.

Begleitet wird der Spieler mit einer netten Mexikanischen Hintergrundmusik, die trotz ihrer Ausgefallenheit sehr gut in das Spiel passt und in meinen Augen keine Sekunde im Spiel stört. Dazu kommt noch der Comic-Look: Alles sieht aus wie gezeichnet aus und harmoniert wunderbar mit der Musik, den Sound Effekten und den netten Zwischenszenen. Daraus wiederum entsteht eine wunderbare Spielatmosphäre.

Gefällt uns:

Gefällt uns nicht:

Fazit

Guacamelee! ist ganz klar nicht das einfachste Spiel und schon gar nichts für Weicheier. Man muss echt Spaß an solchen Spielen haben um es komplett durchzuspielen und alle Kleinigkeiten zu finden. Ich persönlich trenne mich schon nach der Hauptgeschichte von dem Spiel, da es mir zwar Spaß gemacht hat, ich aber nicht den Reiz finde es weiter zu spielen. An Alle die sich wie immer mal nicht sicher sind ob es sein Geld wert ist: Auf jeden Fall. Es macht mächtig viel Spaß und ist eine ganz klare Empfehlung wert.

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