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Little Inferno im Test

27. August 2017 - Games, Spieletests

Feuer ist wunderbar: Im Winter kann man sich daran wärmen und so manch romantischer Abend am Kaminfeuer wird niemals in Vergessen geraten. Little Inferno, ein Spiel von Tomorrow Corporation, zeigt, das Feuer viel mehr Spaß machen kann als das man es vermutet hätte!

Verschiedene Artikel im Feuer verbrennen, Kombinationen herausfinden und nebenbei noch eine klasse Story erleben, ganz klar: Das ist möglich mit einem Little Inferno Entertainment Fireplace.

Total Sinnlos mit viel Sinn

Als globale Erwärmung bezeichnen wir aktuell den Anstieg der Durchschnittstemperatur auf der Erde. In der Welt von Little Inferno ist dies jedoch komplett herumgedreht worden, denn das Schneien nimmt kein Ende und der komplette Himmel ist bewölkt. Die Sonne wurde schon ewig nicht mehr gesehen und so kommt es, dass alle Menschen der Stadt vor ihren Little Inferno Entertainment Fireplace, einem Kamin, sitzen und fröhlich ihr ganzes Hab und Gut verbrennen. So sitzt man in Echtzeit circa sechs bis sieben Stunden vor seinem Kamin und verbrennt allerlei verschiedenes Zeug. Aus insgesamt sieben verschiedenen Katalogen, die es während des Spiels freizuschalten gilt, kann man die verschiedensten Sachen kaufen wie zum Beispiel Spielzeug, Bau-Utensilien, Werkzeuge oder andere Gegenstände.

Wenn man ein Gegenstand im Katalog bestellt, wird dieser mit der Post in einem Paket direkt vor die Füße geliefert. Jedoch dauert dies eine kleine Zeit, je nachdem wie teuer der Artikel war bis zu mehreren Minuten. Wenn man diesen Gegenstand jedoch verbrennt bekommt man Goldmünzen und kann sich damit neue Artikel bestellen. Während des Spielverlaufs gibt es 99 Kombinationen in denen man bestimmte Gegenstände zusammen verbrennen muss. Die Namen der Kombinationen sind sozusagen verschlüsselt und man kann nur erahnen aus welchen Gegenständen sich eine Kombo zusammensetzt.

Beispiel: „MACH ES AUS!!! KOMBO! = Erhalt durch verbrennen des Feuerlöschers und des Rauchmelders.

Durch lösen einer Kombination bekommt man Briefmarken, mit denen man die Sendungsdauer der Pakete verkürzen kann. So werden die Pakete direkt geliefert und man muss nicht auf sein Brennmaterial warten.

Empfehlung:Ein klasse Let’s Play zu ‚Little Inferno‘ findest du auf dem YouTube-Kanal von ‚TableTennisGamer‚.

Briefe über Briefe

Regelmäßig bekommt man während des Spielens Briefe zugeschickt, zum einen vom Wettermann, von Sugar Plumps und von Miss Nancy. Der Wettermann informiert einen durchweg über die aktuellen Wetterverhältnisse in der Stadt, was ja auch die normale Aufgabe eines Wettermannes ist. Sugar Plumps ist die kleine Nachbarin und Brieffreundin unseres Protagonisten, von der man viele verrückte Briefe bekommt und mit der man viele Pakete untereinander austauscht. Miss Nancy ist eine Person, die nicht frei erfunden wurde. Sie ist CEO von Tomorrow Corporation und leitet einen mit Briefen durch das Spiel. Man bekommt Briefe von ihr, wenn man bestimmte Stellen im Spiel erreicht hat und verschiedene Kombinationen entdeckt hat. Später verändert sich einiges im Spiel und man kommt sogar von seinem Fireplace weg und kann durch die Stadt laufen…

Liebevoll, lustig und wie  im Comic

Der Kamin, die Charaktere – einfach alles sieht so aus wie in einem Comic. Mir persönlich gefällt diese Art von Grafik sehr sehr gut und sie passt für das Spiel wirklich wie die Faust aufs Auge. Man könnte sich dieses Spiel nicht mit Skyrim-Grafik vorstellen, da das Spiel einfach zu lustig gehalten ist um in hochauflösender Grafik gespielt zu werden. Top-Leistung kann man an dieser Stelle sagen. Auch die Animationen der einzelnen Gegenstände sind nett gestaltet, da ein Großteil der Gegenstände beim Verbrennen eine besondere Animation haben.

Die Hintergrundmusik passt wie auch die Grafik einfach nur verdammt gut zum Spiel. Little Inferno wird dadurch wunderbar untermalt und bekommt noch mehr Ironie zu spüren. Sie wechselt jeweils im Katalog, bei der Kombo-Übersicht und beim Kamin.

Fazit

Little Inferno ist wirklicht ein sehr spaßiges Spiel in dem ich das ein oder andere mal kurz vorm Lachkrampf war. Sei es wegen einer lustigen Animation oder wegen eines Briefes, die lustigsten Momente kommen oft überraschend. Über das Preis-/Leistung-Verhältnis lässt sich streiten. Es kostet 10$ und man hat um die sechs bis sieben Stunden Spaß an dem Spiel. Jedoch ist nach der Hauptstory quasi Ende. Man kann nur noch die restlichen Kombinationen finden und weitere Dinge verbrennen, da was wirklich interessantes danach nicht mehr passiert. Wer die 10$ übrig hat, der sollte sich Little Inferno kaufen. Bereuen wird er es sicherlich nicht.

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