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Grafikvergleich: Macbook Air vs Pro – Intel Iris Graphics vs Intel HD Graphics 6000

31. Mai 2015 - Artikel, Tests
Grafikvergleich: Macbook Air vs Pro – Intel Iris Graphics vs Intel HD Graphics 6000

Das MacBook Pro 13 Zoll Mitte 2014 gegen das MacBook Air 11 Zoll Anfang 2015. Im Pro Modell läuft der Intel Iris Graphics Chip und im Air Modell der Intel HD Graphics 6000 Chip. Beide Grafikchips greifen auf 1,5 GB Videospeicher zurück, doch welcher Chip kann mehr Leistung erbringen?

Eines steht fest: Der Intel Iris Graphics Chip ist natürlich ganz klar der Bessere. Aber unter der Last des Intel Iris Chips läuft ein hochauflösendes Retina Display, das mit einer Auflösung von 2560×1600 Pixeln erstmal versorgt werden muss. Der Intel HD Chip langweilt sich mehr oder weniger mit einer Auflösung von 1366×768 Pixeln. Hat der Intel Iris Chip noch genug Leistung auf Reserve um den Intel HD Chip zu schlagen?

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Als erstes schauen wir uns einen Grafik Benchmark Test an, den wir mit dem Programm Cinebench machen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das Macbook Pro erzielt 24,11 Bilder pro Sekunde, während das Macbook Air 25,13 Bilder pro Sekunde erzielt. Ein sehr knappes Ergebnis, dass aber Einiges aussagt.

Gaming

Natürlich belassen wir es nicht einfach bei diesem einfachen Benchmark Test, sondern schauen uns das Ganze noch auf ein paar anderen Weisen an: Gaming, Videobearbeitung und Bildbearbeitung. Also downloaden wir uns Dota 2 über Steam, geben dem Spiel via Steam den Startparameter „-console“ mit, damit wir ingame die Konsole sehen können und geben dort „net_graph 1“ ein um ingame unsere Bilder pro Sekunde (FPS) und andere interessante Messungen sehen zu können. Nicht allzu überraschend aber umso deutlicher ist hier das Ergebnis: Der Intel Iris Chip erzielt mindestens 23 und maximal 33 Bilder pro Sekunde, während der Intel HD Graphics 6000 Chip mindestens 25 und maximal 37 Bilder pro Sekunde erreicht. Beide Male haben wir natürlich das Spiel auf der jeweils höchstmöglichen Auflösung gespielt.

Video- und Bildbearbeitung

Kommen wir nun zur Videobearbeitung. Für diese Zwecke haben wir uns Apple’s iMovie heruntergeladen, dass bei eigentlich allen neueren Macs kostenlos als Download im AppStore zur Verfügung steht. In diesem Programm beginnen wir nun mit einer 4GB großen Videodatei, die wir nach Belieben aufteilen, in verschiedene Spuren ziehen, gleichzeitig abspielen und nach Belieben Untertitel hinzufügen. Bei der Bildbearbeitung mit der günstigen Photoshop Alternative „Pixelmator“ ist das Ganze ebenso simpel: Wir erstellen eine leere 4k Datei mit einer nahezu wahnsinnigen Schärfe von 300ppi (Pixel per Inch). Ein bisschen Malen und verschiedene Formen erstellen, größer und kleiner ziehen oder umfärben. Die Ergebnisse der Video- bzw. Bildbearbeitung sind so marginal, dass wir kaum einen Unterschied erkennen können.

Fazit

Was kann man nun abschließend sagen und für welches Gerät sollte man sich entscheiden? Wer viel unterwegs ist und eine lange Akkulaufzeit benötigt, sollte definitiv zum MacBook Air greifen, da die niedrige Auflösung und der niedriger getaktete Prozessor die Akkulaufzeit noch begünstigen. Das MacBook Pro legen wir denjenigen ans Herz, die aufwendigere Programme nutzen wollen und auf die extra Leistung nicht verzichten können. Das MacBook Air zu kaufen, nur um die 1,02 FPS mehr zu haben lohnt sich in unseren Augen nicht.

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